Donnerstag, 5. Juli 2012

Google Adwords Beta: Search Companion Marketing

In regelmäßigen Abständen gibt es bei Google Adwords neue Funktionen, die zunächst in einer Betaphase im kleinen Kreis getestet werden und später auf weitere Kunden erweitert werden. Das sogenannte "Search Companion Marketing" gibt es schon seit knapp einem halben Jahr und wurde bisher, soweit ich weiß, hauptsächlich in den USA getestet.

Wie sahen Anzeigen bisher aus?

Bisher konnte ein Betreiber von Adwords seine Kampagnen in erster Linie auf das Suchnetzwerk und/oder auf das Displaynetzwerk von Google ausrichten. Also hat man in der Google-Suche Anzeigen in der Ergebnismaske eingeblendet bekommen, die von dem Suchwort abhängig waren. Dazu hat man abhängig von eigenen Interessen und dem Thema der gerade besuchten Webseite, auch Bild- und Textanzeigen auf diversen Webseiten bekommen, die an Google Adsense teilnehmen.

Was ist das Search Companion Marketing?

Search Companion Marketing, welches im Moment nur von den persönlichen Google Adwords Betreuern für einzelne Kampagnen freigeschaltet werden kann, versucht beides zu kombinieren: Grundlage dazu ist eine Kampagne mit Keywords und passenden Bild- und Textanzeigen. Wenn nun jemand zum Beispiel nach "Winterstiefel Test" sucht und anschließend über organische Links auf eine Website mit Google Adsense kommt, werden gezielt zum Keyword "Winterstiefel" aus der Google-Suche die Displayanzeigen eingeblendet.

Lohnt sich SCM?

Meiner Meinung nach sind die klassischen Anzeigen in der Googlesuche nach wie vor am effizientesten - solange man ein hohes Ranking hat und die Kosten dadurch relativ gering sind. Gerade hier könnte es für hart umkämpfte Keywords sehr teuer werden für neue Kunden. Reine Displaykampagnen können recht Streueffekte haben, daher kann SCM eine gute Alternative sein. Ich werde die Entwicklungen um SCM mal beobachten und euch auf dem Laufenden halten!

Montag, 11. Juni 2012

Google Play Apps mit der O2-Abrechnung bezahlen

Vor einiger Zeit hat O2 angekündigt, dass deren Kunden im Google Play Store die Apps über die Handyrechnung bezahlen können, also kann man sich lästige Kreditkarten sparen. Zusätzliche Kosten entstehen, soweit ich weiß, keine.

Während die Kunden von Vodafone und Telekom schon etwas länger in diesem Genuss standen, hatten Kunden von O2 eine ganze Weile lang das Nachsehen. Langsam begann der Rollout für die O2-Kunden, die nach und nach freigeschaltet wurden, nun hat es auch mich "erwischt". Finde ich sehr praktisch, schließlich hat nicht jeder eine Kreditkarte und selbst Prepaid-Kunden können auf diese Weise Apps bezahlen.

Was haltet ihr von dieser Bezahlmöglichkeit? Praktisch, oder?



Freitag, 27. April 2012

Pferdefleisch bei Rewe

Gestern habe ich etwas sehr interessantes gefunden bei unserem REWE Fuchs in Karben. Unser Rewe ist ziemlich groß und was ich klasse finde ist, dass die regelmäßig auch neue, ungewöhnliche Sachen aus alle Welt anbieten, die man sonst nicht gerade um die Ecke oder nur online bekommt. Seit einiger Zeit haben wir auch "Themenecken", z.B ein Asia-Regal und in diesem Fall auch eine Russland-Ecke - und dort gibt es Pferdefleisch in Dosen :) Guten Appetit!

Mitte Rechts direkt neben der Dose Lammfleisch gibt es eine Dose Pferdefleisch... lecker!


P.S.: Dies sollte keine Kritik an REWE oder der Fleischindustrie (blah blah) sein, ich persönlich finde den Laden super und mehr Internationalität in der Essenskultur ist immer gut und öffnet den eigenen Horizont.

Freitag, 20. April 2012

Typo3 4.5.13 Upgrade Fehlermeldung "No such method"

Solltet ihr nach einem Update auf Typo3 4.5.13 beim Aufruf vom Backend die Fehlermeldung Oops, an error occured! No such method "" bekommen, liegt das an einem bekannten Bug, der mit dem Deprecation Log zu tun hat, falls er aktiviert ist.

Um dies zu ändern, öffnet die Datei "localconf.php", die wiederum im Order /typo3conf/ liegt und ändert die Einstellung "enableDeprecationLog" in $TYPO3_CONF_VARS['SYS']['enableDeprecationLog'] = '0';

Diese Einstellung deaktiviert das Loggen veralteter Routinen und sollte die Fehlermeldung entfernen.

Typo3 4.5.13 upgrade deprecationLog Error

Montag, 19. März 2012

Installationsprobleme bei Dead Space mit dem Samsung Apps?

Bei einigen Leuten mit dem älteren Samsung Galaxy S und auch vereinzelt beim S2 habe ich von Installationsproblemen gelesen bei der Nutzung des kostenlosen Angebots im Samsung Appstore. Der Appstore von Samsung ist abgesehen davon meiner Meinung nach definitiv schlechter ist als der Android Market/Play Store: Längere Ladezeiten und schlechtere Navigation. Aber es gibt ziemlich viele Aktionen wo man viele Apps kostenlos bekommt - immerhin.

Der Bug zeichnet sich dadurch aus, dass beim Download der App sich zunächst der Ladebalken voll läuft, danach sich aber nichts tut der Vorgang mit dem Fehler "...konnte nicht installiert werden" abgebrochen wird. Dies wiederholt sich immer wieder.

Nun habe ich versucht das Problem zu reproduzieren, und es ist mir tatsächlich gelungen. Hier meine Anleitung:

  1. Geht in die Systemeinstellungen > Speicher > SD-Karte deinstallieren. Keine Sorge, es wird (falls vorhanden) eure externe SD-Karte vom System getrennt - es gehen keine Daten verloren! Am ende könnt ihr die SD-Karte wieder ganz normal einbinden.
  2. Wieder zurück in den Systemeinstellungen > Anwendungen. Hier klickt ihr auf den Tab "Alle" und sucht dann unten die Anwendung "Samsung Apps"
  3. Klickt auf  "Cache leeren"
  4. Klickt auf  "Daten löschen". Keine Sorge, es werden nicht wirklich Daten gelöscht, sondern nur die temporären Dateien und "Samsung Apps" wird auf den Werkszustand zurückgesetzt.
  5. Fertig! Jetzt sollte Dead Space über Samsung Apps wieder problemlos installiert werden können. Vergesst nicht, die SD-Karte wieder einzubinden nach der Installation.
Getestet habe ich diese Vorgehensweise auf dem Samsung Galaxy S2, das Problem tritt wohl in Kombination mit einem Update auf Android 4.0.3 auf. Samsung Apps erkennt es wohl nicht ganz richtig wenn eine bestimmte App mal auf einer externen SD-Karte installiert wurde. Eigentlich sollte dieser Trick auch auf dem SGS1 funktionieren, verifizieren konnte ich es allerdings nicht. Wenn jemand das ausprobiert hat könnt ihr mir gerne in den Kommentaren Feedback geben!

Dienstag, 13. März 2012

Internationalisierung: Der richtige Umgang mit linksläufiger Schrift


Bei dem Thema Internationalisierung (i18n) ist die Unterstützung für bidirektionale Sprachen einer der anspruchsvolleren Aufgaben für Sprachendienstleister. Die klassische, rechtsläufige (links nach rechts) Schriftsetzung ist kein Thema, aber der richtige Umgang mit Sprachen wie Arabisch oder Hebräisch, die linksläufig (rechts nach links) sind, schon schwieriger. Wenn nun in einem linksläufigen Text rechtsläufige Wörter oder Zahlen in der gleichen Zeile vorkommen, ist eine Übersetzung und die korrekte Schriftsetzung eine durchaus komplexe Aufgabe.

Manchmal wird der Vorschlag gemacht, dass man die Inhalte einfach spiegeln sollte. Dabei finden sich allerdings Stolpersteine – häufig wird in einem Text auf das dazugehörige Bild oder Diagramm („siehe Bild rechts“) verwiesen oder es sollen Karten oder Bedienungsanleitungen übersetzt werden – da könnten verkehrte Richtungspfeile negative Folgen haben! Hier müssen Übersetzer und die Schriftsetzer eng mit dem Auftraggeber zusammenarbeiten um diese Fehler zu vermeiden. Oftmals ist es sogar nötig, das gesamte Layout an die jeweilige Sprache anzupassen. Dann ist es äußerst vorteilhaft, wenn man einen Übersetzungsbüro hat, der beides in einem Paket abdeckt.

Montag, 12. März 2012

Dead Space nun auch im Android Market/Play Store fast geschenkt

Im Zuge von Googles Umstellung des Android Markets auf Play Store, gibt es in einer Aktion viele gute Apps extrem günstig. Vor kurzem  habe ich euch Dead Space vorgestellt, welches im Samsung Appstore kostenlos gab (und immer noch gibt), nun gibt es für alle anderen Dead Space über den Play Store für 0,49 Eurocent! Der reguläre Preis beträgt 5,49 Euro, also für Fans von Survival-Horror-Spielen können bedenkenlos zugreifen, im Play Store findet ihr nichts besseres :-)

Weitere gute Apps: Endomondo Sports Tracker. Ich habe schon einige Lauf-Tracking-Apps ausprobiert, Endomondo ist meiner Meinung nach das Beste.

Donnerstag, 16. Februar 2012

What people think I do... Translators/Übersetzer :)

Heyho, da es zur Zeit das beliebte Internet-Meme "What people think I do..." gibt, habe ich mal was zusammengebastelt zum Thema Translator / Übersetzer :)

What people think I do... Translators

Montag, 13. Februar 2012

Alles Müller oder watt?

Ich will euch mal ein Video zeigen damit ihr euch ein Bild machen könnt, was mit unseren Steuergeldern alles gemacht wird. Müller Milch ist echt ein Drecksladen.

Übrigens... in meiner früheren Stadt Friedrichsdorf hat der komplette Neubau meiner alten Philipp-Reis-Schule 70 Millionen Euro gekostet, 10 Millionen weniger als ursprünglich geplant. Jetzt haben alle Schüler genügend Platz, es müssen keine provisorischen Pavillons aufgebaut werden und die Heizkosten sind wegen der passivbauweise sehr niedrig. Das nenne ich mal eine sinnvolle Investition (abgesehen davon, dass wir jetzt eine schönere Schule haben als die KFS... äh... KFG meinte ich natürlich :-P)


Sonntag, 22. Januar 2012

Lohnsteuer...lohnt sich!

Bei dem Wort "Lohnsteuererklärung" stellen sich bei den meisten Menschen die Haare zu Berge. Doch die Vorstellung, dass eine Lohnsteuererklärung das tagelange bearbeiten von Ordnerbergen bedeutet, ist alles andere als korrekt und heutzutage mehr als veraltet. Seht es aber mal so: Wenn man von einigen hundert Euro bis hin zu vierstelligen Beträgen Geld vom Staat zurück bekommt, lohnt sich die Arbeit von 1-2 Stunden. Was für ein Stundenlohn! :)

Eines vorneweg: Jede Person wird unterschiedliche Ergebnisse erzielen, aber meiner Meinung nach lohnt es sich fast immer. Natürlich gibt es einige Grundvoraussetzungen, auf die ich in diesem Blogeintrag abziele. Meine Tipps beruhen nur auf persönlichen Erfahrungen und stellen keine Garantie in irgend einer Form dar. Alle Angaben ohne Gewähr, dazu appelliere ich an den gesunden Menschenverstand! Ein Steuerfachmann bin ich schließlich nicht:

1. In erster Linie richte ich mich an "Otto Normalverbraucher", sprich normal Angestellte.
2. Ihr müsst demnach einen Job haben und Lohnsteuer zahlen.
3. Solltet ihr erben, Vermieter und/oder Beamter sein könnte es ein kleines bisschen komplizierter werden.

Für schwierigere Fälle empfehle ich einen Profi einzusetzen, wobei ich der Meinung bin, dass sich das nur in bestimmten Fällen lohnt, insbesondere für Selbstständige.

Mit der richtigen Ausrüstung müsst ihr noch nicht mal einen Stift in die Hand nehmen. Alles was ihr braucht sind 1-2 Stunden Zeit, ein Computer mit Internetanschluss und einem Drucker. An Unterlagen braucht ihr nicht sooo viele, hier die Wichtigsten Unterlagen im Überblick:

1. Gehaltsabrechnung
2. Nebenkostenabrechnung der Wohnung
3. Googled euer zuständiges Finanzamt (hängt vom Wohnort ab, nicht vom Arbeitgeber!)
4. Eure Bankverbindung
5. Kostenübersicht für sonstige Versicherungen (z.B. Haftpflicht, Unfallversicherung etc.)
6. Belege und Rechnungen für Fahrtkosten zur Arbeit

Zuletzt benötigt ihr noch eine passende Steuererklärungssoftware. Mein Tipp für euch: Das Programm Steuer-Spar-Erklärung von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft ist meiner Meinung nach Marktführer und kostet bei Amazon knapp 23 Euro. Hier gibt es allerdings einen Trick: Von Tchibo gibt es ebenfalls jährlich eine so genannte Steuererklärungs-Software, die - wenn man das Kleingedruckte liest - ebenfalls von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft ist. Nach genauerem hinsehen entpuppt sich das Programm als 1:1 Klon. Lediglich die Farben der Titelleisten wurden verändert und das digitale Nachschlagverzeichnis entfernt. Dafür kostet das Steuerprogramm von Tchibo läppische 9,99 Euro und man bekommt eine Geld-zurück-Garantie, falls man mit der Steuererklärung kein Geld zurück bekommt. Was kann da noch schief gehen? In dem Onlineshop von Tchibo könnt ihr das Programm auch in der Downloadversion kaufen, falls es beim Rewe oder Tchiboshop um die Ecke vergriffen sein sollte.

Das Programm an für sich ist mehr als nur einfach zu bedienen, mit der Funktion "Roter Faden" nimmt es euch an die Hand und geht Punkt für Punkt die Steuererklärung durch. Hier einige Tipps die auch mir geholfen hätten.

1. Macht auf jeden Fall eine verkürzte, elektronische Steuererklärung mit ELSTER. Auf Neudeutsch könnte man auch sagen Online Steuererklärung, aber ich schweife ab. Ihr spart Druckkosten, Portokosten und vor allem Zeit. Elektronische Steuererklärungen werden bevorzugt verarbeitet.

2. Das für euch zuständige Finanzamt ist nicht unbedingt das gleiche Finanzamt vom Arbeitgeber bzw. von der Lohnabrechnung, sondern abhängig von eurem Wohnort. Google ist dein Freund.

3. Sind in den Nebenkosten der Wohnung Hausmeister, Handwerker oder Schornsteinfeger aufgelistet? Allesamt angeben!

4. Wart ihr Arbeitslos? Diese Zeiten müsst ihr Angeben. Arbeitslosengeld I bekommen? Ebenfalls angeben, da steuerlich relevant. Arbeitslosengeld II (aka HartzIV) bekommen? Müsst ihr nicht angeben, da steuerlich befreit

5. Kosten für Bewerbungen gehabt? Alles angeben, selbst Kosten für Porto, Briefpapier und Briefumschläge, denn die so genannten Werbungskosten, also Kosten die euch im Zusammenhang mit Bewerbungen entstanden sind, könnt ihr geltend machen. Auch Fahrtkosten zum Bewerbunggespräch und Telefonate.

6. Vorsicht Falle: Den Weg zur Arbeit dürft ihr nur für eine Fahrt angeben und nicht "Hin-und-Zurück". Wenn z.B. euer Arbeitgeber 20 km von eurem Wohnort entfernt ist (ermittelt mit einem Routenplaner), dürft ihr nur 20 angeben und nicht 40. Das Finanzamt prüft selbst mit Google Maps ob eure Angaben ungefähr hinkommen. Ich kenne einen Fall, wo jemand statt 40km 80 angegeben hat und entsprechend viel zurück zahlen musste. Wir wollen schließlich ehrlich sein oder? :)

7. Unter "sofort abzugsfähige Arbeitsmittel" könnt ihr alle Sachen angeben, die ihr für die Arbeit benötigt und weniger als 487,90 Euro liegen, z.B. Büroartikel, aber auch Peripherie wie Drucker.

8. Falls ihr für die Arbeit Bücher benötigt habt, solltet ihr diese unter "Fachliteratur" angeben.

9. Weitere Dinge, die Ihr (falls zutreffend) unter Werbungskosten geltend machen könnt wären z.b. Internet- und Telefonanschluß, Fortbildungskosten, Umzugskosten, Berufskleidung und Unfallkosten im Zusammenhang mit der Arbeit.

10. Unfall- und Haftpflichtversicherungen unbedingt angeben, immerhin könnt ihr da noch ein wenig rausholen.

11. Kosten für Ausbildung, Studium und Weiterbildung könnt ihr geltend machen.

12. Außergewöhnlichen Belastungen wie Pflege- und Heimkosten, Unterstützung für bedürftige Personen und außergewöhnlichen (sprich: mehr als 1264 Euro) Krankheitskosten solltet ihr auf jeden Fall angeben. 

Mein Tipp: Wenn ihr in eurem Haushalt eine weitere Person, die selbst nicht mehr als 7000 Euro im Jahr verdient, versorgen, solltet ihr das unbedingt angeben. Bis zu einer so genannten "Opfergrenze", die sich an eurem eigenen Einkommen orientiert, könnt ihr dies geltend machen. Je nach Konstellation kann sich das sehr lohnen. Beispie: Eine Frau ist normal angestellt und ihr Freund, der im gleichen Haushalt lebt, studiert und hat abgesehen von einem 400-Euro-Job kein weiteres Einkommen. Die Frau finanziert mehr oder weniger den gesamten Haushalt und unterstützt somit mehr oder weniger ihren Freund und kann dies auch steuerlich geltend machen. Es lohnt sich. (Es gibt auch andere Konstellationen, an dieser Stelle kann ich nicht alle erwähnen. Das würde den Rahmen des Beitrages sprengen)

13. Die Software selbst könnt ihr ebenfalls steuerlich geltend machen. Das sind immer 1,90 Euro bei einem Preis von 10 Euro :)

Ihr habt die Steuererklärung ausgefüllt und nochmal gecheckt - was nun? Nach dem Versenden mit Elster könnt ihr die komprimierte Steuererklärung ausdrucken (sind je nachdem 7-16 Seiten) und an euer Finanzamt schicken... und im Schnitt 2 Monate warten :)

Screenshot von der Steuersoftware von Tchibo (die Rechte liegen bei Tchibo blah blah...)

Mittwoch, 18. Januar 2012

Worauf kommt es bei einem Übersetzungsbüro an?

Die Frage liest sich leichter als Sie vielleicht denken, aber wenn Sie sich den Markt anschauen, gibt es eine schier unüberschaubare Menge an professionellen Anbietern von Übersetzungen.

Dabei gibt es zunächst eine Unterteilung von Übersetzungsbüros, Online-Übersetzungsbüros, freien Übersetzern und Allround-Sprachdienstleistern. Was ist der Vorteil von einem Übersetzungsbüro mit echten Betreuern im Gegensatz zu einem reinen Online-Anbieter? Ganz einfach: Der Service. Ein Online-Übersetzungsbüro leitet ihre Texte einfach grob vorsortiert nach Kategorien an den nächstbesten Übersetzer in der Datenbank weiter, individuelle Kundenwünsche werden nicht berücksichtigt.

Anders hingegen bei einem klassischen Sprachendienstleister bzw. Übersetzungsbüro: Nicht irgendwelche Server, sondern echte Projektmanager kümmern sich um Ihre Übersetzungsaufträge. Jeder Text und jeder Kunde wird individuell behandelt, spezielle Anpassungen oder umfangreiche Projekte, die verschiedene Kanäle bedienen, sind kein Problem. Fast alle Übersetzer sind den Projektmanagern persönlich bekannt und durch die enge Zusammenarbeit und die Kommunikation lassen sich komplexe Aufträge effektiver erfüllen.

Überhaupt ist Kommunikation bei einem Übersetzungsunternehmen ungemein wichtig und dies kann kein Online-Übersetzer bieten. Schlechte Online-Übersetzungsbüros bieten nur Übersetzungen von der Stange - die freien Übersetzer, die dort registriert sind, werden gnadenlos im Preis gedrückt. Da die Konkurrenz groß ist, müssen sich leider viele Übersetzer auf diese Ausbeutung einlassen - darunter leidet nicht zuletzt die Qualität der Übersetzungen und somit relativieren sich die vermeintlich günstigen Preise der Online-Übersetzungsbüros.

Eine Alternative bilden die freien Übersetzer: Diese spezialisieren sich meistens auf bestimmte Fachgebiete und Sprachen und sind oftmals mit anderen freien Übersetzern vernetzt. Für kleinere Projekte könnte sich der Einsatz von freien Übersetzern durchaus lohnen - auf jeden Fall besser als die Massenabfertigungen der reinen Onlineübersetzer.

Des weiteren lohnt sich der Einsatz eines vielseitigen Sprachendienstleisters: Dieser hat nicht nur im Bereich der Übersetzungen Erfahrung, sondern auch weiteren Bereichen wie z.B. Dolmetschen, Fachübersetzungen oder beglaubigte Übersetzungen usw.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Dead Space für Besitzer des Samsung Galaxy S1 und S2 kostenlos

Wenn ihr ein Besitzer vom Samsung Galaxy S1 oder S2 sein solltet, würde ich euch empfehlen den Samsung Appstore aufzusuchen, da gibt es diesen Monat ein spezielles Highlight für alle Survival-Adventure-Fans. Ihr könnt euch Dead Space von EA kostenlos runterladen. Die Grafik ist echt Top, meiner Meinung nach ein Tick besser als Shadowgun, vor allem die Animationen und die Beleuchtung. Dafür hat Shadowgun bessere Partikeleffekte und etwas feiner aufgelöste Texturen, insbesondere bei den Gegnern. Bei Dead Space habe ich allerdings an keiner Stelle irgendwelche Einbrüche der FPS empfunden, während Shadowgun gefühlt nicht sehr gut optimiert ist. Was bei Dead Space insbesondere auffällt ist die deutlich bessere Übersetzung. Nicht nur die Untertitel wurden übersetzt, auch die Beschriftungen im Raumschiff wurden allesamt lokalisiert und deuten auf die Nutzung eines guten Übersetzungsbüros hin. Einzig die gesprochenen Dialoge wurden wohl aus Kostengründen nicht neu Synchronisiert. Das einzige Manko ist die Geschwindigkeit der Untertitel - die werden teilweise etwas zu früh ausgeblendet, auch in der Englischen Version. Dies führt dazu, dass Personen, die der englischen Sprache nicht sehr mächtig sind, sehr schnell mitlesen müssen um zu verstehen worum es gerade geht.

Das Gameplay erinnert stark an Resident Evil 4/5, ist allerdings im Vergleich zum großen Vorbild tatsächlich stellenweise gruselig, wenn auch manchmal vorhersehbar. Die akustische Untermalung ist die Beste, die mir bei einem Spiel einer mobilen Plattform jemals "zu Ohren" gekommen ist. Mit guten Kopfhörern ist die Atmosphäre bei Dead Space atemberaubend und macht in diesem Fall tatsächlich die halbe Miete beim Spielspaß aus.

Dead Space ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass Android als Spieleplattform genau so ernst zu nehmen ist wie die iOS-Plattform - es hängt nur vom Publisher ab, ob die gute Programmier für die jeweilige Plattform haben. Da die Wachstumszahlen der Entwickler für Android im Vergleich zu iOS noch stärker steigen, wird Android als Spieleplattform in Zukunft immer vergleichbarer zu iOS sein, vor allem weil der Ausstausch der Community einer offenen Plattform viel höher ist und der Wissens- und Erfahrungszuwachs entsprechend schneller steigt.


Montag, 9. Januar 2012

Dreikönigstag

Mit dem Dreikönigstag letzten Freitag endet die Weihnachtszeit und ich wünsche allen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt einen schönen Feiertag!

Jumpei Yamamori

Jumpei Yamamori dolmetscht seit der Saison 2010/2011 beim BVB 09 für den Japaner Shinji Kagawa. Dass dies nicht nur eine anspruchsvolle, sondern auch sehr abwechslungsreiche Arbeit ist, beschreibt er in einem Beitrag für die “Welt Online”.

“Wenn er [Shinji Kagawa] trainiert oder spielt, bin ich an der Seitenlinie. Unterbricht Jürgen Klopp das Training, um Anweisungen zu geben, versuche ich, blitzschnell zur Stelle zu sein,” erzählt der Dolmetscher. Doch seine Tätigkeiten sind nicht ausschließlich auf das Dolmetschen beschränkt. “Ich begreife mich als jemand, der Integration fördert. Der nicht nur übersetzt, sondern auch hilft, den Japanern die deutsche Kultur näher zu bringen,” fährt er fort. “[…] mittlerweile kommt Shinji zurecht, hat auch sprachlich Fortschritte gemacht, speziell im letzten halben Jahr. Er kann sich sehr gut verständigen. Aber das ist das Schicksal eines Dolmetschers: Er macht sich irgendwann überflüssig.”

Google Translator... Fail?!

Gebt mal "Meine Nachbarin hat Kohlmeisen, aber was macht ein Hahn auf meinem Esel" in Google Translator ein, wählt "Deutsch-Englisch" aus und seht was dabei rauskommt :)